Backup und Snapshot

30 November, 2021

Sebastian Saemann
Sebastian Saemann
CEO Managed Services

Sebastian kam von einem großen deutschen Hostingprovider zu NETWAYS, weil ihm dort zu langweilig war. Bei uns kann er sich nun besser verwirklichen, denn er leitet das Managed Services Team. Wenn er nicht gerade Cloud- Komponenten patched, versucht er mit seinem Motorrad einen neuen Rundenrekord aufzustellen.

von | Nov. 30, 2021

Früher oder später gelangt wohl jeder, der einen Server am Laufen hat einmal an den Punkt, dass man die VM (oder Teile davon) irreversibel „zerreißt“ – wodurch auch immer.
Wer sich im Vorfeld der Sicherung seiner Daten gewidmet hat, ist jetzt klar im Vorteil und hat signifikant niedrigere Adrenalinpegel zu erwarten – besonders, wenn die letzte Sicherung keine 24 Stunden her ist. In unserem NWS Interface sind Backups und Snapshots schnell und einfach eingerichtet, sodass allnächtlich automatische Sicherungen deiner VMs angefertigt werden.

Setzen wir die Aufbewahrungsdauer bspw. auf eine Woche und bestätigen:

Die NWS-Server-Liste wird für die folgenden drei Fälle eine Übersicht ähnlich zu dieser liefern:
VM Example: SSD: Backup
VM Example2: Ceph-Volume: Backup
VM Example3: Ceph-Volume: Snapshot

Nach deren nächtlicher automatischer Anfertigung durch uns, werden diese dann unter deren jeweiligen Menüpunkten sichtbar.

Um Sicherungen verwenden zu können, müsste man spätestens dann ins Horizon (OpenStack-WebUI)  wechseln.
Fünf Tage nach Einrichtung der Sicherungen fände man für unsere drei Server bspw. dort vor:

Backup (von SSDs; auffindbar unter: Compute > Images)

Volume-Backup (von Ceph-Volumes; auffindbar unter: Volumes > Backups)

Volume-Snapshot (von Ceph-Volumes; auffindbar unter Volumes > Snapshots)

Die letztgenannten Snapshots basieren auf Inkrementen des zugrunde liegenden Volumes und sind güngstiger im Vergleich zu Backups; mehr dazu gleich.

Sollte man diese Sicherungseinstellungen manuell über die Metadaten eingeben wollen:

was wird modifiziert:
VM auf SSDBackup VM
(Compute > Instances)
nws_backup=true rotation=7
VM mit
Ceph-Volume
Backup Volume
(Volumes > Backups)
 cinder-backup=true cinder-backup-rotation=7
VM mit
Ceph-Volume
Snapshot Volume
(Volume > Snapshots)
 nws_snapshot=true rotation=7

Wer nun seine Backups/Snapshots wieder verfügbar machen möchte, kann bspw.

  • ein Volume daraus erstellen und dieses einer bestehenden VM hinzufügen
  • (die gecrashte VM löschen und) eine neue VM daraus starten (VMs mit Ceph-Volume) oder
  • die Machine mit dem bestimmten Backup/Snapshot rebuilden (VMs auf SSD)

Snapshot vs. Backup?

Bei einem Volume-Snapshot wird im zentralen Openstack-Storage ein Snapshot angelegt. Im Falle eines Falles ist dieser auch schnell verfügbar. Der Snapshot wird dreifach über zwei Standorte repliziert. Durch das Replizieren sind deine Daten somit gegen tägliche Störungen wie Hardwaredefekte gesichert. Auch vor größeren Katastrophen wie Feuer oder Hochwasser an einem Standort sichern dich die Snapshots ab. Wieso ist ein Backup trotzdem sinnvoll?
Schutz gegen menschliche Fehler: Wird versehentlich ein falsches Volume gelöscht, so werden alle aktuellen Daten und alle dazugehörigen Snapshots gelöscht. Hingegen ist ein vorhandenes Backup davon nicht betroffen und das Volume kann wiederhergestellt werden.

Schutz gegen Bugs: Auch wenn aktuelle Storage-Systeme eine hohe Qualität aufweisen und über jahrelange Erfahrung zuverlässig und sicher laufen, können Fehler in der Software zu Datenverlust führen. Ein zweites unabhängiges Storage für Ihr Backup vermindert dieses Risiko erheblich.

Du hast bei all dem Replizieren und Kopieren die Übersicht verloren? Bei Fragen helfen wir gerne weiter!

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