KI & Cloud: Best Practices und Beispiele

25 Februar, 2026

Nadine Kustos
Nadine Kustos
Marketing Manager

Nadine unterstützt seit Mai 2025 das NETWAYS Managed Service Team. Als Marketing Managerin kümmert sie sich um die Planung, Durchführung und Kontrolle von Marketingaktivitäten, um die Produkte optimal am Markt zu positionieren. Auch in ihrer Freizeit darf der kreative Ausgleich nicht fehlen: Neben der Fotografie und dem Tanzen, zählen auch das Malen, Basteln und Sport zu ihren Hobbies.

von | Feb. 25, 2026

KI und Cloud-Technologien sind eng miteinander verbunden. Unternehmen setzen zunehmend auf KI, um Prozesse zu automatisieren, Entscheidungen zu optimieren und innovative Produkte zu entwickeln. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Infrastruktur, Skalierbarkeit und Sicherheit, um komplexe KI-Workloads effizient zu betreiben. Managed Cloud Services bieten hier die perfekte Lösung: Sie vereinfachen die Bereitstellung, beschleunigen die Verarbeitung und ermöglichen es Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

In diesem Artikel zeigen wir, warum KI und Cloud ein unschlagbares Team sind, welche Vorteile Managed Clouds für KI-Workloads bieten und wie Unternehmen diese Technologie optimal nutzen können.

Warum KI und Cloud zusammengehören

Die Entwicklung und der Einsatz von KI erfordern enorme Rechenleistung und eine flexible Infrastruktur. Modelle für maschinelles Lernen oder Deep Learning benötigen:

  • Massive Rechenressourcen: GPUs und spezialisierte Hardware für Trainingsprozesse.
  • Große Datenspeicher: skalierbare Speicherung für unstrukturierte Daten.
  • Flexible Infrastruktur: Möglichkeit, Ressourcen je nach Bedarf zu erhöhen oder zu verringern.

Hier kommt die Cloud ins Spiel. Cloud-Plattformen wie die NETWAYS Cloud von NWS bieten genau diese Skalierbarkeit und Rechenleistung. So können Unternehmen KI-Projekte schneller starten, ohne in eigene Hardware investieren zu müssen.

Vorteile der Kombination von KI und Cloud:

  1. Skalierbarkeit: Bei steigender Nachfrage kannst du Rechenkapazitäten sofort erweitern.
  2. Kosteneffizienz: Nur die tatsächlich genutzten Ressourcen werden verrechnet.
  3. Schnellere Time-to-Market: Du kannst KI-Modelle schneller trainieren, testen oder implementieren.
  4. Verfügbarkeit: Du kannst Anwendungen schnell bereitstellen, ohne dass lokale Infrastruktur aufgebaut werden muss.

Managed Cloud Services: KI-Workloads vereinfachen

Eine Managed Cloud übernimmt die Verwaltung, Überwachung und Optimierung der Cloud-Infrastruktur. Für KI-Projekte bedeutet das:

  • Automatisiertes Ressourcenmanagement: Server, Speicher und Netzwerk werden bedarfsgerecht bereitgestellt.
  • Optimierte Performance: Managed Services wählen automatisch die passende Hardware für KI-Training oder Inferenz aus.
  • Sicherheits- und Compliance-Management: Schutz sensibler Daten und Einhaltung von DSGVO- oder ISO-Standards.
  • Kostenkontrolle: Transparente Abrechnung und Optimierung von Ressourcen verhindern unnötige Ausgaben.

Mit Managed Clouds müssen Unternehmen zudem keine eigenen IT-Teams für den Betrieb der KI-Infrastruktur aufbauen. Stattdessen können sie sich auf Datenanalyse, Modellentwicklung und innovative Anwendungen konzentrieren.

Beispiele für KI-Workloads in der Cloud

  1. Maschinelles Lernen (ML) und Deep Learning: Das Training großer Modelle wie GPT oder Bildklassifikatoren erfordert enorme Rechenkapazitäten. Managed Clouds bieten skalierbare GPU-Cluster, automatische Load-Balancing-Funktionen und optimierte Speichersysteme.
  2. Datenanalyse und Business Intelligence: Unternehmen nutzen KI, um Muster in großen Datenmengen zu erkennen. Managed Cloud Services ermöglichen die schnelle Verarbeitung von Datenströmen in Echtzeit und eine nahtlose Integration in Analytics-Tools.
  3. Predictive Maintenance und IoT: In der Industrie sammeln Sensoren große Datenmengen. KI-Modelle analysieren diese in der Cloud, um Vorhersagen über den Zustand der Maschinen zu treffen. Managed Services sorgen dafür, dass diese Workloads zuverlässig und skalierbar laufen.
  4. Natural Language Processing (NLP) und Chatbots: Cloud-basierte KI-Services ermöglichen die Verarbeitung von Sprache, Text oder Kundeninteraktionen, ohne dass eigene Infrastruktur aufgebaut werden muss.

Beispiele für KI-Workloads nach Branchen:

  1. E-Commerce: KI analysiert Kundenverhalten und die Cloud sorgt bei Traffic-Spitzen für Skalierung.
  2. Industrie 4.0: Sensordaten werden in der Cloud gespeichert und KI erkennt den Wartungsbedarf.
  3. Finanzen: KI-basierte Risikoanalysen laufen auf Cloud-Servern, sodass Entscheidungen in Echtzeit getroffen werden können.
  4. Healthcare: Patientendaten werden sicher in der Cloud gespeichert und KI-Modelle erkennen Krankheitsmuster.

Best Practices für den Einsatz von KI in Managed Clouds

Um das volle Potenzial von KI & Cloud zu nutzen, sollten Unternehmen folgende Strategien beachten:

  • Bedarfsanalyse durchführen: Welche Workloads sollen in der Cloud betrieben werden? Welche Rechenleistung wird benötigt?
  • Cloud-Provider vergleichen: Die Anbieter unterscheiden sich in den Bereichen Kosten, Hardware, Servicelevel und Compliance.
  • Skalierbarkeit einplanen: Plane Skalierbarkeit ein, da KI-Workloads unvorhersehbar wachsen können. Managed Clouds ermöglichen elastische Ressourcen.
  • Sicherheitsrichtlinien implementieren: Datenschutz und Zugriffskontrolle sind entscheidend für sensible Daten.
  • Monitoring: Überwache Leistungskennzahlen kontinuierlich, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.
  • Kostenoptimierung in der Cloud: KI trifft nicht nur Entscheidungen in Echtzeit, sondern reagiert auch auf Veränderungen, um Kosten zu senken. Sie erkennt ungenutzte oder ineffiziente Prozesse und passt die Ressourcennutzung dynamisch an. Das Ergebnis sind weniger Verschwendung und gesündere Cloud-Rechnungen.
  • Cloud-First-Strategie: Die Cloud-First-Strategie besagt, dass die Cloud das Fundament jeder modernen IT-Architektur sein sollte. Vorteile sind Skalierbarkeit, globale Verfügbarkeit und die schnelle Implementierung von KI-Services.

  • Microservices-Architektur: Microservices ermöglichen unabhängige Deployments. Durch Containerisierung mit Kubernetes wird die Flexibilität erhöht und Updates werden vereinfacht.
  • Datenstrategie entwickeln: KI benötigt strukturierte und leicht zugängliche Daten. Datenarchitekturen müssen cloudfreundlich sein.
  • Automatisierung einsetzen: KI-Modell-Deployments beschleunigen Prozesse und reduzieren Fehler.
  • Proaktive Fehlererkennung: Ein Machine-Learning-Modell, das darauf trainiert wurde, untypische Metriken in Pods, Netzwerken oder Speicher zu erkennen, kann eingreifen, bevor ein Vorfall kritisch wird. Kubernetes kann betroffene Dienste neu starten, den Datenverkehr umleiten oder Warnungen auslösen, wodurch die Auswirkungen auf die Nutzer minimiert werden.
  • Training und Bereitstellung von KI-Modellen in großem Maßstab: Kubernetes ermöglicht das Ausführen verteilter Trainingslasten über mehrere Knoten hinweg. Dadurch wird die Modellentwicklung beschleunigt und der Übergang von der Test- zur Produktionsumgebung vereinfacht. So werden Entwicklungszyklen verkürzt und Stabilität gewährleistet.
  • Start mit Pilotprojekt: Starte mit einem klar definierten Pilotprojekt, das schnelle Erfolge verspricht. Nutze dieses Projekt, um deine Lösung zu validieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Die Implementierung einer KI-Infrastruktur ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Beginne daher mit einer gründlichen Bestandsaufnahme der bestehenden IT-Landschaft und identifiziere Lücken, die für KI-Workloads geschlossen werden müssen.

Die Zukunft der Cloud: orchestriert und intelligent

Die Cloud und KI sind keine voneinander getrennten Technologien – sie können sich gegenseitig verstärken und so zu schnelleren, effizienteren und autonomeren Systemen beitragen. Gemeinsam ermöglichen sie Cloud-Operationen, die nicht nur reagieren, sondern auch in Echtzeit antizipieren und optimieren.

Die Frage ist nicht mehr, ob sie kombiniert werden sollten, sondern wie dein Unternehmen diese Konvergenz nutzen kann, um agiler zu werden, Kosten zu sparen und mehr Wert für die Nutzenden zu schaffen.

Die Zukunft der Cloud nimmt bereits Gestalt an: Organisationen integrieren operative KI und erreichen dadurch schnellere Deployments, intelligentere Entscheidungen und widerstandsfähigere Abläufe. Sie senken Kosten, ohne Leistung zu opfern, erkennen Probleme, bevor sie auftreten, und passen sich in Echtzeit an geschäftliche Anforderungen an.

Technologien entwickeln sich weiter:

  • Serverless Computing: noch flexiblere Bereitstellung von Services ohne eigene Infrastrukturverwaltung.
  • Edge Computing: Datenverarbeitung direkt am Ort der Entstehung (z. B. IoT-Geräte), KI direkt vor Ort.
  • Generative KI: Erzeugung neuer Inhalte, Modelle und Services in Echtzeit.

Unternehmen, die frühzeitig auf diese Trends setzen, sichern sich Wettbewerbsvorteile.

Fazit: Das perfekte Duo für die Zukunft

KI und Cloud Computing bilden ein starkes Duo, das es Unternehmen ermöglicht, innovative KI-Anwendungen schnell, sicher und skalierbar umzusetzen. Managed Cloud Services vereinfachen nicht nur den Betrieb von KI-Workloads, sondern optimieren auch Performance, Sicherheit und Kosten.

Unternehmen, die heute auf Managed Clouds für KI setzen, legen den Grundstein für effiziente, zukunftsfähige Datenstrategien und behalten ihren Vorsprung im digitalen Wettbewerb.

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